Automatische Testfallgenerierung in TPT

Automatische Testfallerstellung kann das Testen vereinfachen und die Testabdeckung mit minimalem Aufwand verbessern.
Mit TPT können auf verschiedene Arten Testfälle generiert werden. Die Methoden reichen von einfacher Kombinatorik bis hin zu ausgefeilten Methoden um strukturelle Abdeckung der Testobjekte zu erreichen.


Testdatengenerierung aus Simulink-Modellen und TargetLink-Modellen

Testdatengenerierung aus Äquivalenzklassen

Testfallerstellung aus Messdaten

Testdatengenerierung aus Wertebereichen

Testfallerstellung durch Kombination von Zustandsvarianten, Transitionsvarianten und Pfaden

Testdatengenerierung aus Dashboardaufzeichnungen

Testfallgenerierung für Simulink-Modelle und TargetLink-Modelle

TASMO von PikeTec generiert Testdaten, um mit möglichst wenigen Testfällen eine größtmögliche strukturelle Abdeckung
(Condition Coverage, Decision Coverage) des zu testenden Simulink-Modells bzw. TargetLink-Modells zu erreichen.

Dafür verwendet TASMO eine einzigartige Kombination aus statischer Analyse und evolutionären Algorithmen.
Durch effiziente Verfahren ist TASMO auch in der Lage eine strukturelle Abdeckung komplexer Modelle zu generieren. TASMO unterstützt alle geläufigen Blocktypen, Systeme mit Rückkopplungen sowie Stateflow-Modelle, strukturierte Signale uvm.

Die Testfälle eignen sich unter anderem sehr gut für Back-to-Back- und Regressionstests zur Erfüllung
der Anforderungen von Sicherheitsnormen wie bspw. die ISO 26262.


  • Eingangssignale spezifizieren und geeignete Transitionstypen wählen, um optimale Resultate zu erzielen.
  • Überdeckungsziele wählen, nach Teilsystemen filtern, einzelne Konditionen deaktiveren/aktivieren.
  • Die Testdatengenerierung kann pausiert oder gestoppt werden und die bereits gefundenen Testdaten in dem Projekt eingefügt werden.

Testfallgenerierung aus Äquivalenzklassen

TPT unterstützt die Definition von Äquivalenzklassensets, die aus mehreren Äquivalenzklassen bestehen. Basierend auf der Auswahl der Äquivalenzklassen eines oder mehrerer Sets erfolgt die automatische Testfallgenerierung. Sie besteht aus der Kombination automatisch ermittelter oder vom Nutzer gesetzter Repräsentanten für die Eingangssignale des zu testenden Systems. Die Struktur und der Umfang der Äquivalenzklassenabdeckung lässt sich einfach konfigurieren.

Darüber hinaus kann TPT automatisch die Abdeckung der Äquivalenzklassen ermitteln und dokumentieren.


  • Äquivalenzklassen werden bis TPT9 im Mapping Editor angelegt.
  • Mit TPT10 werden Äquivalenzklassensets im Declaration Editor angelegt. Repräsentanten für die einzelnen Äquivalenzklassen des Sets können gesetzt werden.
  • Auswahl der Äquivalenzklassen zur automatischen Testfallgenerierung.
  • Anpassung der Testfallgenerierung.
  • Ergebnis der Testfallgenerierung aus Äquivalenzklassen.

Testfallgenerierung mittels Kombination von Zustands-, Pfad- und Transitionsvarianten

Ein TPT-Modell besteht aus einem Automaten mit Varianten an seinen Zuständen und Transitionsbedingungen. Darüber hinaus können Varianten von Testfällen durch Auswahl unterschiedlicher Pfade im jeweiligen TPT-Automaten modelliert werden. Testfälle werden in TPT im Allgemeinen durch Kombination verschiedener Varianten gebildet. Diese kann manuell durch den Benutzer erfolgen oder auch automatisch von TPT übernommen werden. Für die automatische Generierung muss der Nutzer lediglich jene Zustands-, Transistions- und Pfadvarianten des Automaten auswählen, die TPT für die Testfallgenerierung nutzen soll.


  • Wählen Sie durch einfaches Markieren die Zustands- und Transitionsvarianten des Testautomaten, die für die automatische Testfallgenerierung verwendet werden sollen.
  • Das Ergebnis der Testfallgenerierung kann je nach Umfang des Automaten und der ausgewählten Varianten sehr umfangreich sein.

Testfallgenerierung aus definierten Wertebereichen

TPT kann Testfälle generieren, die alle Wertepermutationen von Ausgangssignalen umfassen. Die Werte werden einem Mapping entnommen. Sie können die Signale, die in den Testfall einfließen sollen, auswählen und für jedes Signal den Minimum- und den Maximumwert als auch die Quantisierung manuell anpassen.


  • Wertebereiche aus einem Mapping können überschrieben werden.
  • Generierte Testschrittliste.

Testfallgenerierung aus Messdaten

TPT ermöglicht es eine Vielzahl von Messdateien in einem Schritt zu importieren. Pro Datei wird ein Testfall erzeugt.
Passende Messdateien werden automatisch anhand konfigurierbarer Suchkriterien im Dateisystem ausfindig gemacht.
Signale der Messungen können TPT-Signalen zur Stimulation zugeordnet werden.

Falls die Messungen auch Ausgangssignale des Systems enthalten, besteht die Möglichkeit direkt
Back-to-Back/Regressionstests zu generieren. Folgende Dateiformate werden unterstützt:
*.csv, *.dat, *.mat, *.mf4, *.mdf, *.tptbin, und *.xls.


  • Der Dialogs zur Generierung von Testfällen aus Testdaten wird über "Tools" aufgerufen.
  • Für den Testdatenimport lassen sich weitere Importeinstellungen und weitere Spezifikationen festlegen.
  • Aus den gewählten Testdaten werden Zustandsvarianten des Typs Testschrittliste und Testfällen erstellt.

Testfallgenerierung aus Dashboard-Aufzeichnungen

Das TPT-Dashboard ist eine frei konfigurierbare grafische Benutzeroberfläche für die manuelle Interaktion mit dem zu testenden System. Neben visuellen Systembeobachtungen können Sie das System auch selbst stimulieren.
Diese Interaktionen können während des Tests aufgezeichnet, als lesbare und verständliche Testfälle gespeichert
und einfach nachbearbeitet werden.


  • Aktivieren Sie die Aufnahmefunktion, um die Aktionen des Nutzers über das Dashboard mit dem zu testenden System aufzuzeichnen.
  • Die Dashboardaufzeichnung können Sie einfach als Testschrittliste einfügen. Zeitgleich wird ein entsprechender Testfall angelegt.
  • Die aus den Dashboardaufzeichnungen generierten Schritte können Sie nachträglich anpassen.

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